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Mondholz im Hausbau: Vorteile für Haus & Hof
Alles fließt, alles schwingt. Wir leben in einem Universum der Zyklen, geführt vom hermetischen Prinzip des Rhythmus (vom Griechischen rhythmos, was so viel wie „geregelte Bewegung“ bedeutet). Wie Ebbe und Flut durch die Gravitation des Mondes unsere Ozeane bewegen, so steuert das silberne Gestirn auch die feinsten Säfte in der Flora. Wer im Einklang mit diesen natürlichen Zyklen baut und wirtschaftet, erschafft nicht nur ein Gebäude, sondern eine Symbiose (griechisch syn für „zusammen“ und bios für „Leben“) zwischen uns, Tier und Natur. Es ist das Wissen des Thoth, das uns lehrt: „Wie oben, so unten“ – die Bewegung der Sterne spiegelt sich in der Beständigkeit deines Hofes wider.
Was ist Mondholz ~ und was macht es so besonders?
Mondholz ist die Quintessenz jahrtausendealter Erfahrung in der Forstwirtschaft (althochdeutsch forst, was „Wald“ bedeutet). Es bezeichnet Holz, das zu spezifischen Zeitpunkten im Mondzyklus geschlagen wird. Im Kontext der Agrarwirtschaft (lateinisch ager für „Acker“ und cultura für „Pflege“) ist es das wertvollste Gut: Es ist von Natur aus resistenter gegen Schädlinge und Verformungen. In einer Welt des Cradle to Cradle (englisch für „von der Wiege zur Wiege“) ist Mondholz der Champion, da es nach seiner jahrhundertelangen Nutzung einfach wieder eins mit der Erde wird, ohne toxische Rückstände zu hinterlassen.
Der Einfluss des Mondes auf das Holz
Der Mond fungiert als Dirigent der Kapillarität (lateinisch capillus für „Haar“, beschreibt das Aufsteigen von Flüssigkeiten). In den lebendigen Holzzellen wirkt die Mondkraft wie eine sanfte Pumpe. Bei zunehmendem Mond steigen die Säfte; bei abnehmendem Mond ziehen sie sich in die Wurzeln zurück. Diese Korrespondenz zwischen Makrokosmos (Mond) und Mikrokosmos (Baumzelle) sorgt dafür, dass Mondholz eine höhere Dichte aufweist. Für den Landwirt bedeutet das: Zaunpfähle, die nicht faulen, und Stadel, die Generationen überdauern.
Der Mondholz Kalender (Mondkalender)
Wer mit der Natur arbeitet, braucht eine präzise Chronobiologie (griechisch chronos für „Zeit“ und bios für „Leben“). Der Mondkalender ist das Werkzeug des Meisters, um das ideale Zeitfenster zu bestimmen. Er ist die Brücke zwischen Tradition (lateinisch tradere für „überliefern“) und moderner Forstpraxis. Ein guter Kalender berücksichtigt nicht nur die Phase, sondern auch den Stand des Mondes in den Tierkreiszeichen, um die Materialeigenschaften für spezifische Anwendungen – vom Dachbalken bis zum Futtertrog – optimal zu nutzen.
Mondrhythmus und Saftruhe – die stille Geburt aus diesem Baustoff
In der tiefsten Winterzeit, wenn die Natur in die Winterruhe geht, findet die wahre Geburt des Baustoffs statt. Die Saftruhe ist der Zustand, in dem der Baum sein Wachstum eingestellt hat. In dieser Stille ist das Holz am trockensten. Dieser Rhythmus von Werden und Vergehen erlaubt es uns, ein Material zu gewinnen, das die Ruhe des Winters in die Wände deines Hauses und die Ställe deines Viehs trägt.
Mondholz schlagen ~ die Kunst des Fällens
Das Fällen eines Baumes ist ein heiliger Akt der Transformation (lateinisch transformare, „umgestalten“). In der Permakultur (Kofferwort aus permanent und agriculture) achten wir darauf, dass der Baum rücksichtsvoll entnommen wird. Früher ließ man den Baum mit der Krone bergab liegen, damit die restliche Feuchtigkeit über die Nadeln „ausgezogen“ wird. Diese Achtsamkeit garantiert, dass die innere Spannung des Stammes abgebaut wird, bevor er zu einem Balken veredelt wird.
Wann ist der richtige Zeitpunkt des Fällens (Mondphasenholz)
Der goldene Moment ist die Lunation ( der Mondzyklus, auch synodischer Monat genannt(griechisch synodos für „Zusammentreffen“)), speziell die Tage kurz vor Neumond im Winter. In dieser Phase ist die Bindung des Wassers im Holz am geringsten. Dieses Präzisions-Timing garantiert, dass das Holz kaum „arbeitet“. Für den Bauherren bedeutet das: keine zugigen Ritzen; für den Bauern bedeutet es: Maßhaltigkeit bei Scheunentoren und Gerätschaften, die Wind und Wetter trotzen.
Die Holztrocknung
Nach dem Schlagen folgt die Phase der Hygroskopizität (griechisch hygros für „feucht“ und skopein für „betrachten“). Mondholz trocknet wesentlich schneller und gleichmäßiger. Durch die geringe Restfeuchte ist der Trocknungsprozess stressfrei für das Material. Die natürliche Lagerung an der frischen Luft, oft über Jahre direkt am Hof, veredelt das Holz, bis es die Reife eines guten Weins erreicht hat.
Holz vom richtigen Zeitpunkt bringt viele Vorteile mit sich: kurz-, mittel- und langfristig
Kurzfristig besticht Mondholz durch seine sofortige Formtreue. Mittelfristig punktet es durch seine natürliche Resistenz – ideal für den Stallbau, da keine Chemie die Tiergesundheit belastet. Langfristig ist die Langlebigkeit unschlagbar. Es ist eine Investition in die Enkeltauglichkeit, da ein Mondholz-Hof ein Erbe darstellt, das nicht saniert, sondern geliebt wird.
Der Pionier und Bauherr Erwin Thoma über Mondholz
Erwin Thoma ist der moderne Pionier (französisch pionnier für „Wegbereiter“) des Holzbaus. Er hat das Wissen um die Autarkie (griechisch autos für „selbst“ und arkein für „genügen“) im Bauen neu definiert. Er versteht den Wald als ein System der Kreislaufwirtschaft. Seine „Holz100“-Bauweise nutzt Mondholz als Basis für leimfreie Massivholzhäuser, die ein Raumklima schaffen, welches die Herzfrequenz senkt und die Lebenskraft stärkt.
Fazit: Ein Haus aus Mondholz ist ökologisch nachhaltig, widerstandsfähig und gesund
Am Ende schließt sich der Kreis der Ganzheitlichkeit. Ein Mondholz-Hof ist ein Tempel der Natur. Er respektiert die planetaren Gesetze und bietet eine Ökobilanz, die für wahre Nachhaltigkeit steht. Das Wohlbefinden in solchen Räumen ist die Belohnung für die Geduld, die wir dem Rhythmus der Natur entgegengebracht haben.
Warum ist Mondholz besser?
Mondholz besitzt durch den geringen Saftfluss eine höhere Dichte und natürliche Widerstandskraft. Es ist formstabiler und bietet eine natürliche Resistenz gegen Schädlinge und Pilze. Es verkörpert das Ideal des Umweltschutzes, da der gesamte Lebenszyklus schadstofffrei bleibt.
Wann fällt man Mondholz?
Man fällt Mondholz idealerweise bei abnehmendem Mond in der kalten Jahreszeit, bevorzugt an den Tagen kurz vor Neumond. In dieser Phase der Saftruhe erreicht die Qualität des Holzes ihren physischen und energetischen Höhepunkt.
Was ist Mondholz?
Mondholz ist Holz, das unter Berücksichtigung der Mondphasen geschlagen wurde. Es ist ein nach den Prinzipien der Natur geernteter Rohstoff, der durch seine Zellstruktur besonders haltbar ist. Es ist die materielle Form der Naturverbundenheit.
Mondholz brennt nicht, stimmt das?
Das ist ein Phänomen der Pyrolyse (griechisch pyr für „Feuer“ und lysis für „Lösung“). Mondholz brennt, aber es ist deutlich widerstandsfähiger. Durch die hohe Dichte verkohlt die Oberfläche langsam und bildet eine Schutzschicht. Diese Feuerbeständigkeit rettet im Ernstfall Leben und Gebäude.
Über den Autor {Holger Linke}
Ich schreibe über das, was Herz und Seele nährt: emotionale Intelligenz, Gefühle und Emotionen, Achtsamkeit, verbundener Atem, Selbstliebe und wie wir Hand in Hand im Einklang mit der Natur leben können. Statt endloser To-do-Listen brauchen wir heute Impulse, die berühren ~ damit wir uns selbst und einander wirklich begegnen und uns aufeinander einlassen.
Auf meinem Blog findest du Inspiration, wie wir im Einklang mit der Natur leben, uns selbst erkennen und Hand in Hand ein kleines und/oder großes Stück Paradies auf Erden schaffen. Dazu gibt’s praktische Übungen wie Meditationen und Selbstliebe~Übungen, die leicht in den Alltag passen. Für mich ist Selbstliebe das Elementarste: eine tägliche Einladung, das Leben in Leichtigkeit, Lebensfreude und Liebe zu leben.
Mehr über den Autor und sein Herzensweg:
Homepage: https://natuerliches-lebensgefuehl.de/


